PROZESSGENERIERTE FORMEN IN DER NATUR UND IM DESIGN

Wie gelangen die Dinge zu ihrer Form? Designer gestalten nicht nur die Form der Dinge, sie gestalten Prozesse. Dabei kann das Studieren der in der Natur vorkommenden Prozesse, sowie deren Analogie zu anthropogenen Prozessen unsere physische Objektwelt und unsere Erkenntnisse zum Schaffensprozess enorm bereichern. Während das Bedürfnis nach einer Erleichterung und Vereinfachung unserer Lebensumstände der Antriebsmotor für das Erschaffen neuer Dinge ist, steigt damit zugleich die Komplexität. Auch der Funktionsbegriff der Form hat sich um ein Vielfaches erweitert. Ökologische, ökonomische, symbolische, emotionale, technische und ästhetische Anforderungen vereinen sich in einer Form.
Basierend auf einer Sammlung von aktuellen, als auch designgeschichtlich relevanten Projekten wurde eine Kategorisierung entwickelt, die auf dieser Website abgerufen werden kann und Möglichkeit zur Erweiterung bietet. Zur fortführenden Vertiefung der einzelnen Prozesse entstand der Blue-Print für eine Publikationsreihe mit digitaler Schnittstelle. Neue Produktionsprozesse wurden in Experimenten zur Formfindung erforscht und finden Anschauung in Form von kleinen vasenähnlichen Objekten.

synergie

anpassung

variation

symbiose

code

zyklus

veraenderung

wachstum